ZUSAMMENFASSUNG

Die Geschichte „FINIKIA“ dreht sich um Sophira, eine junge Frau, die in der Stadt Tyros zwischen den rivalisierenden phönizischen Familien Alzar und Haddar steht. Ihre heimliche Liebe zu Aziru, einem Verfechter des Wandels, steht im Kontrast zu ihrer Kindheitsfreundschaft mit Yadon aus dem Hause Haddar. Als die persischen Bedrohungen zunehmen, führt Sophira Aziru und Yadon auf eine riskante Mission gegen die Perser, die mit Yadons Opfer endet.
Im Angesicht der ständig wechselnden Gezeiten und unter den von Generationen geknüpften Segeln hallten die Werften von Tyros wider vom Klirren der Bronze und den Liedern der Zimmerleute. Die Familien Alzar und Haddar, beide Meister ihres Fachs, wetteiferten darum, einander zu übertreffen – nicht nur in der Größe und Geschwindigkeit ihrer Schiffe, sondern auch in der Kunstfertigkeit ihrer Konstruktion. Jede mit Zedernholzplanken beplankte Galeere, die ins Mittelmeer glitt, war ein Zeugnis phönizischer Erfindungsgabe; ihr geschwungener Bug und die bemalten Augen verhießen sichere Überfahrt und wirtschaftlichen Erfolg.
Im Herzen der Stadt zeichneten Kinder Buchstaben auf Tonscherben oder in Sand und übten so die einfache, aber revolutionäre Schrift, die die Stimme ihres Volkes von Ägypten bis zur Iberischen Halbinsel getragen hatte. Das Alphabet – zweiundzwanzig Zeichen, jedes ein Träger von Klang und Bedeutung – war das wahre Vermächtnis der tyrosischen Kaufmannsfürsten. Während die Schiffe kostbare Güter wie Glas, Purpur und Zedernholz an ferne Küsten brachten, verbreitete sich ihre Schrift noch viel weiter und prägte Handel, Diplomatie und Gesang in der gesamten bekannten Welt.
Für Sophira wurden diese Symbole und Schiffe zu Metaphern: das Alphabet, ein Werkzeug, um Verbindung und Verständnis zu schaffen; die Schiffe, Vehikel für Abenteuer und Selbstbestimmung. Unter Azirus Anleitung erkannte sie die Gaben ihrer Stadt neu – wie die geschwungene Form des Holzes und die Linie der Tinte Wege durch Unsicherheit und Zwietracht wiesen. Letztendlich fand Sophira ihren Weg nicht nur in Sternenkarten oder geflüsterten Versprechen, sondern im doppelten Erbe ihres Volkes: seiner Beherrschung des Meeres und seiner ungebrochenen Fähigkeit, neuen Geschichten eine Stimme zu verleihen.
Ihre Geschichte symbolisiert Mut, Opferbereitschaft und die Hoffnung auf Einheit inmitten tief verwurzelter Familienrivalitäten.

Erklärung des ausführenden Produzenten
Willkommen in der Welt von „FINIKIA“, einem Film, der in das reiche kulturelle Erbe der phönizischen Zeit um 480 v. Chr. eintaucht. Als ausführender Produzent ist es meine Vision, mit diesem Film die unerzählten Geschichten von Liebe, Identität und kulturellem Erbe, die unsere Geschichte geprägt haben, zum Leben zu erwecken.
Die Inspiration zu „FINIKIA“ entsprang meiner Faszination für die phönizische Zivilisation. Ihre Beiträge zu Handel, Sprache und Kultur haben die Geschichte nachhaltig geprägt, doch ihre Geschichten sind größtenteils unerzählt. Mit diesem Film möchte ich ihr Erbe und ihren anhaltenden Einfluss auf die westliche Welt beleuchten.
Ich bin überzeugt, dass „FINIKIA“ einen bleibenden Eindruck beim Publikum hinterlassen und Bewunderung und Wertschätzung für die reiche Geschichte Phöniziens wecken wird. Ich hoffe, dass die Zuschauer von den Schicksalen der Figuren und der emotionalen Tiefe der Geschichte berührt werden.
Vielen Dank, dass Sie uns auf dieser Zeitreise begleiten. Ich freue mich darauf, Ihnen „FINIKIA“ vorzustellen und hoffe, dass es Sie genauso inspirieren wird wie mich.
In „ FINIKIA“ bildet diese Verbundenheit mit Land und Meer das Herzstück des Films. Die Geografie des Libanon – seine dramatischen Klippen, grünen Täler und schimmernden blauen Buchten – bietet eine atemberaubende Kulisse für Romantik und Rivalität. Die Zedern, standhaft und ewig, wachen über das sich entfaltende Drama, so wie sie einst jenen Schutz boten, die das Alphabet erschufen und die Sterne kartierten. Hier, inmitten der zeitlosen Pracht von Bergen und Meer, erwachen uralte Geschichten und die Welt der Phönizier wird für eine neue Generation wiedergeboren.